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Need for Speed: Nitro

Need for Speed: Nitro Packshot
  • System: Wii
  • Genre: Arace-Rennspiel
  • Entwickler: EA Montreal
  • Herausgeber: EA
  • Mehrspielermodus: 1-4
  • USK: USK - ab 6+ Jahren
  • Releasedatum: 06.11.2009


GC-Bewertung: 7.0
Userbewertung: N/A

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Als EA Need for Speed: Nitro als eigens für Wii und DS entwickeltes Spiel vorstellte war ich als Wii-Spieler froh. Denn eine massiv heruntergeschraubte Version vom HD-Shift wäre mit den „großen" Versionen verglichen worden - und wäre defintiv nicht als Sieger hervorgegangen. Auch wenn sich EA auf HD-Systemen um einen realistisches Spielerlebnis bemüht und damit im Revier von Gran Turismo und Forza Motorsport wildert, muss der Nintendo-exklusive Arcade-Anstrich ja per se nichts schlechtes sein, denn die Wurzeln der beliebten Serie liegen defintiv in diesem Bereich. Ist der Schritt „zurück in die Zukunft" für EA gelungen? Diese Frage wollen wir in diesem Review der Wii-Version beantworten.

Da es bei Rennspielen generell darum geht, der beste Fahrer zu werden, den die Rennsportwelt bislang gesehen hat, wollen wir keine Worte über eine mögliche Story verlieren, sondern gleich zur Sache kommen. Schon vor dem Start des allerersten Rennens stellt man schnell fest: Das Wörtchen „Arcade" wird hier ganz groß geschrieben. Auch wenn man zwischen "echten" Fahrzeugen wählen darf, fällt sofort das aggresive Design mit riesigen Felgen und monströsen Spoilern auf. Hinzu kommen kräftige Farben und bissige Motorengeräusche. Überhaupt ist Need for Speed: Nitro optisch recht ordentlich. Klar, viele Details werden insbesondere abseits der unmittelbaren Strecke nicht geboten, dank dem sehr guten Geschwindigkeitsgefühl fällt dies aber so gut wie nicht auf.

Im Karriere-Modus, welcher aus unterschiedlichn Cups besteht, rast man in diversen Wettbewerben durch Städte wie Rio de Janeiro, Dubai oder Singapur. Zu den Wettberwerben zählen unter anderem normale Rundkursrennen, Drag-Rennen sowieso beispielsweise auch die Radarfallen-Challenge, bei der es darum geht an bestimmten Stellen einer Strecke geblitzt zu werden - und dabei sollte man natürlich so schnell wie nur möglich sein. Je nach Wettbewerb verdient man sich bis zu fünf Sterne. Bis zu drei davon gibt es für die Platzierung, einen weiteren für eine bestimmte Rundenzeit und den letzten für eine bestimmte Anzahl an Style-Punkten. Letztere gibt es unter anderem für heiße Drifts und das Markieren der Strecke. Markieren der Strecke? Der Erstplatzierte färbt immer die umliegenden Gebäude ein! Aber zurück zu den Sternen. Durch Sammlung dieser schält man neue Fahrzeuge, Wettbewerbe und nicht zuletzt Städte frei.

Neben dem Karriere-Modus darf man noch ganz unkompliziert im Arcade-Modus durch die Städte düsen oder gegen bis zu drei Freunde im Mehrspielermodus antreten. Dabei stehen immer manigfaltige Steuerungsoptionen zur Verfügung. Ob Wiimote (im Wii Wheel), Wiimote und Nunchuck, Classic Controller oder GameCube-Pad, hier sollte jeder sein Eingabegerät finden. Das Gameplay an sich fällt sehr „arcadig" aus und ist vom Fahrgefühl her einem Mario Kart erheblich ähnlicher als einem Gran Turismo. Hinzu kommt die Polizei. Je aggresiver man fährt, desto höher das Fahndungslevel und desto härter die Gesetzeshüter. Da hilft oft der namensgebende Nitro-Boost oder eine neben dem Werkzeug (repariert Schäden am Fahrzeug) auf der jeweligen Strecke aufsammelbare Polizeimarke, welche das eigene Fahndungslevel senkt und die Cops gegebenfalls sogar noch auf einen der Gegner hetzt.

Die Polizei verhält sich leider fast schon zu aggresiv, was insbesondere kurz vor der Ziellinie immer mal wieder den Sieg kosten wird. Des Weiteren kann das Spiel verdammt schwer sein. Zwar gibt es insgesamt genügend Sterne, um in der Karriere foranzuschreiten, aber das Spiel mit 100% abzuschließen ist extrem schwer und frustrierend, was insbesondere an Wettbewerben wie Drift-Challenges und Zeitfahren liegt, welche fast schon umverschämt hohe Ziele haben, die es zu erreichen gilt. Des weiteren gibt es zu wenige Strecken, welche sich zudem auch noch allesamt ziemlich ähnlich fahren. Letztendlich hätten umfangreiche Tuning-Optionen super zum Spiel gepasst. Diese gibt es auch - allerdings leider nur in optischer Hinsicht, Leistungstuner kommen nicht zum Zuge!


Fazit:
Mit Need for Speed: Nitro ist EA ein sehr solider, spaßiger Arace-Racer gelungen. Dinge wie ein unausgeglichener Schwierigkeitsgrad, ein mäßiger Umfang und fehlendes Leistungstuning verhindern aber letztendlich das Hit-Prädikat. Dennoch dürfen Fans von Arcade-Rennspielen zugreifen - nicht nur, da es auf der Wii keine große Konkurrenz gibt.  Simon



+ Pro: - Contra
  • spaßiges Arcade-Gameplay
  • ordentliche Optik
  • tolles Geschwindigkeitsgefühl
  • manigfaltige Steuerungsoptionen
  • unausgeglichener Schwierigkeitsgrad
  • nur optisches Tuning
Wertung 7.0/10

 

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