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Need For Speed: Shift

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  • System: Xbox 360
  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Electronic Arts
  • Herausgeber: Electronic Arts
  • Mehrspielermodus: 2-8
  • USK: USK - ab 6 Jahren
  • Releasedatum: 17.09.2009


GC-Bewertung: 9.5
Userbewertung: N/A

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Die ‘Need For Speed’-Serie. Seit den 90er Jahren kaum mehr weg zu denken aus der Videospielwelt. Zwar erntete die Raserei in der Vergangenheit nicht nur Lob, dennoch schaffte es Electronic Arts immer wieder die breite Masse zu begeistern. Nach ´Undercover’ im letzten Jahr, schlug man für den aktuellen Teil eine komplett neue Richtung ein. Im folgenden Review gibt’s alles Infos…

Wenn ein Spiel erwachsen wird

Mit ‘Need For Speed: Shift’ betritt Electronic Arts im wahrsten Sinne des Wortes Neuland. Vorbei sind die Zeiten unrealistischer Arcade-Raserei. Vielmehr möchte man nun einmal die Simulationsfans ansprechen und schickt mit ‘Shift’ einen echten ‘Gran Turismo’-Konkurrenten ins Rennen. Dies aufgrund des großen Umfangs und der schmucken Optik. Aber, der Reihe nach.

Zu Beginn des Spiels könnt Ihr Euch gerade einmal das leisten, was man eine lahme Schüssel nennt.
02.jpgZumindest im Vergleich zu dem, was das Spiel später an fahrbaren Untersätzen bietet. Das Spiel bietet eine Art Karriere-Modus, indem Ihr Euch vom Nobody zum Superstar mausern könnt. Gleich am Anfang nehmt Ihr für ein Testrennen in einem hoch gezüchteten BMW M3 Platz und dreht eine erste Runde. Nachdem diese erfolgreich abgeschlossen wurde, gibt es die Möglichkeit die Steuerung anzupassen. Ihr habt die Qual der Wahl, ob es lieber realistisch oder doch eher einsteigerfreundlich zugehen soll. Wahlweise ist das Schadensmodell auch nur optischer Natur. Allerdings: waschechte Racing-Fans wählen das komplette Schadensmodell aus.
Habt Ihr die Settings nach Euren Vorlieben definiert, geht’s los. Zu Beginn stehen Euch zwar noch wenige Rennen zur Verfügung, jedoch schaltet Ihr durch kontinuierliches Siegen stetig neue Events frei und werdet auch zu eben solchen eingeladen.

Arbeite dich hoch!

Der Entwickler baute in ‘NfS:Shift’ eine Art Erfahrungspunkte-System ein. Somit habt Ihr in jedem Rennen praktisch eine Aufgabe. Das heißt Ihr werdet mit Punkten bzw. Sternen belohnt, wenn Ihr vorgegebene Rennziele, wie zum Beispiel ‘fahre 75% des Rennens auf der Ideallinie’ oder ‘Erreiche 1600 Profilpunkte, erfüllt.
Doch das Punktesystem mutiert glücklicherweise nicht zum sinnlosen aufleveln bis ins unendliche. Mit fortschreitendem Spiel schaltet Ihr Euch so Extras für Euren Flitzer frei. Darunter zum Beispiel neue Vinyls. Selbstverständlich verdient Ihr für jedes Rennen, abhängig von der Plazierung, auch Geld. Davon kauft Ihr notwendige Upgrades um auch in späteren Rennen noch eine Chance zu haben.

Zwar bietet Euch Shift kein opulentes Tuning alá ‘Gran Turismo’, dennoch lässt sich an den Karren
03.jpgeiniges machen. Egal ob Body-Kit, Nitro oder Sportbremsen, von allem gibt’s etwas. Neu ist die Option auch das Fahrzeug-Cockpit optisch zu verändern.
Damit kommen wir zu einer weiteren Neuerung in der ‘Need For Speed’-Welt. Denn es gibt nach langer Zeit endlich mal wieder eine echte Cockpit-Perspektive. Besonders grandios: es ist möglich sich mittels des rechten Sticks im Cockpit umzusehen. Weiterhin sind sämtliche Anzeigeinstrumente voll funktionsfähig. Egal ob Drehzahlmesser oder Kilometerzähler, alles bewegt sich. Weiterhin bietet der Titel eine Verfolgeransicht sowie eine Stoßstangenperspektive. Während unseres ausgiebigen Tests stellten wir fest, dass es sich in der Motorhaubenansicht meist am besten fahren lässt, da man die Kurven besser einschätzen kann. Außerdem ist so das Geschwindigkeitsgefühl am besten.

Abwechslung satt

Kommen wir zurück zu den Rennevents. Hier gibt es neben den typischen Rennen auch noch Driftevents. Praktisch: für diese Rennen benötigt Ihr ein spezielles Drift-Fahrzeug. Weiterhin gibt es die so genannten Herstellerrennen. Hierbei wird Euch die Auswahl aus zwei Fahrzeugen vorgegeben. Dann müsst Ihr Euren Widersacher in zwei Renndurchläufen schlagen. Weiterhin gibt es Wagenduelle, USA vs. Europe-Events, Japan vs. Europe-Veranstaltungen, Ausdauerrennen sowie Werks-Rennen. Bei letzterem benötigt Ihr eine speziell getunte Karre. Zur Info: Nicht alle Boliden lassen sich werkstunen. Habt Ihr jedoch einen Wagen erstanden, welcher Werkstuning-tauglich ist, müsst Ihr erst alle kostenpflichtigen Upgrades erwerben, erst dann wird die Werkstuning-Option freigeschaltet. Doch wer denkt, das Tunen war schon teuer genug, der muss beim Werkstuning sicherlich erst mal schlucken. Denn Sümmchen von bis zu 250.000 € sind da keine Seltenheit. Allerdings bekommt Ihr dann auch ein echtes Renngeschoss. Der Wagen verändert sich aber auch in Sachen Optik und wird noch tiefer und breiter. Dies Dank spezieller Body-Kits. 
Wer auf den ganzen Karriere-Kram keine Lust hat, darf sich auch gern im Quick-Race-Modus vergnügen. Allerdings, wer nicht im Story-Modus ordentlich Zeit zugebracht hat, fährt hier lediglich Standard-Karren sowie leicht getunte Fahrzeuge. Zum Strecken kennenlernen eignet sich dieser Modus allerdings bestens.
07.jpgIn Sachen Handling ist NfS wirklich erwachsen geworden. Man merkt bereits nach dem ersten Rennen, dass hier die fähigen Entwickler des Rennspiels ‘GTR’ am Werk waren. Vorbei sind die Zeiten des unrealistischen driften. Ihr müsst gefühlvoll mit Gas und Bremse umgehen um nicht in der ersten Kurve ins Kiesbett zu fliegen. Auch das verlassen der Strecke wird mit Geschwindigkeitseinbußen sowie Zeitstrafen geahndet. Kürzt Ihr zu viel ab werdet Ihr auch disqualifiziert. Also, Augen auf!

Multiplayer? Logo!

Selbstverständlich verfügt ‘Need For Speed: Shift’ auch über einer Online-Mehrspieler Modus. Hier tretet Ihr gegen bis zu 7 menschliche Gegner an. Die Performance war während unserer Test-Session stets in Ordnung. Lediglich manchmal konnten wir uns nicht mit EA-Nation verbinden und ein Onlinespiel kam leider nicht zustande.


Technik von morgen…

Bei der technischen Seite legte man sich voll ins Zeug und präsentiert eines der hübschesten Rennspiele, die wir je gesehen haben. Angefangen von den grandios modellieren Fahrzeugmodellen über die schicke Streckengrafik bis hin zu den Spezialeffekten, alles wirkt rund und erstmals in der NfS-Serie läuft das Spiel weitestgehend ruckelfrei. Nur ganz selten kommt es zu kurzen Slowdowns, welche den Spielablauf jedoch nicht wirklich stören. Beeindruckend sind auch die Sonneneffekte, welche gekonnt hinter den Baumkronen hervorblitzen. Auch die Tageszeiten wie Morgen- oder Abenddämmerung sind äußerst gut gelungen. Das Geschwindigkeitsgefühl geht in Ordnung und wird auch in allen Perspektiven erreicht. 



Fazit:
Schlussendlich bleibt uns nur zu sagen, dass Electronic Arts unserer Meinung nach den absolut richtigen Weg eingeschlagen hat. ‘Shift’ begeistert durch den großen Umfang, die vielen Boliden sowie durch die wegweisende technische Seite. Bemängeln könnte man lediglich die opulenten Ladezeiten bis das Spiel beginnt. Allerdings: angesichts des gebotenen (Geschwindigkeitsgefühl, Grafik, Schadensmodell) nimmt man diesen Umstand aber gern in Kauf. ‘Need For Speed: Shift’ wird Euch wochenlang an die Konsole fesseln, da seid Euch sicher. Falko Tackmann



+ Pro: - Contra
  • Gigantischer Umfang
  • Viele Fahrzeuge
  • PerfekteFahrzeug-Modelle
  • Wegweisende Grafik
  • Cockpit-Ansicht
  • Abwechslung
  • Ladezeiten
  • Für alte Need For Speed-Fans wohl zu realistisch
Wertung 9.5/10

 

Der Video-Check:

 

 

 

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