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Rise To Honour (PS2)
7.5
out of 10
N/A
out of 10

Wir kennen das. Video-Spiele und Filme verschmelzen immer mehr miteinander. Jetzt kommt es nicht nur vor, dass jeder Kino-Film eine passende Versoftung bekommt, sondern Schauspieler ein Videospiel machen. Ob dies in Sonys’ neuem Rise to Honour gelungen ist, erfahrt Ihr im Test…

Spiel / Gameplay: Im Falle von Rise to Honour gibt es zwar keine Filmvorlage auf die das Spiel bauen kann, jedoch erlebt Ihr hier Action Nonstop mit Jet Li. Hierbei handelt es sich um den berühmtesten Martial-Arts-Schauspieler aus Hollywood. Ihr schlüpft im Spiel in die Rolle von Kit Yun, einem Undercover-Cop. Ihr durchstreift innerhalb des Spiels verschiedenste Schauplätze. So zum Beispiel Hongkong oder San Francisco. Die Story ist schnell erklärt. Hier mal ein paar Eckdaten. Ihr arbeitet für den Gängster-Boss Chian. Ihr erhaltet den Auftrag Chians Tochter in San Francisco ausfindig zu machen. Die 63 Kapitel sind so unterhaltsam konzipiert, dass Ihr es einfach immer wieder nur mit kleinen Gegnertrupps zu tun bekommt. Diese könnt Ihr durch ziemlich planloses Drücken der Buttons erledigen. Zu Beginn des Spiels wird Euch aber erst einmal die Steuerung erklärt. Diese ist ziemlich eingängig. Lediglich die verstärkte Nutzung des rechten Analog-Sticks wollte uns nicht so recht gefallen. Denn mit dem rechten Stick verprügelt Ihr eure Widersacher. Nun ist es entscheidend in welche Richtung Ihr den Stick bewegt. Drückt man rechts, vollführt unser Protagonist einen Move. Wiederholtes Drücken bewirkt schlagkräftige Kombiattacken. Kit Yun kann die Angriffe seiner Gegner auch kontern bzw. blocken. Besonders viele Angriffsmöglichkeiten wurden unserem Martial-Arts-Star aber nicht spendiert. Man beschränkte die Moves auf diverse Würgegriffe, den Handkantenschlag und einige Rundum-Kicks. Diese sind auch bitter nötig, denn die Gegner sind stets in der Überzahl. Die Entwickler machten sich auch ein aus Max Payne bekanntes Feature zu gute. Mit der L1-Taste löst Ihr den 'Adrenalin-Angriff' aus. Hier schaltet das Spiel einen ‚Bullet-Time-Effekt’ hinzu und Ihr könnt Eure Gegner zwar in Echtzeit vermöbeln, sie hingegen können sich für eine begrenzte Zeit nur in Zeitlupe bewegen. Während der Kämpfe geht auch allerlei zu Bruch. So zum Beispiel Fensterscheiben, Vasen oder ganze Möbelstücke. Auch ist es möglich beispielsweise Stühle aufzunehmen und mit diesen zu attackieren.

„Die Bewegungen von Jet Li wurden hervorragend getroffen. Dank Motion-Capturing sehen die Kämpfe sehr realistisch aus.“

Ab und zu muss man auch in Rise to Honour auf Waffen zurückgreifen. Das Spiel bietet hier allerdings nicht wirklich viele. Habt Ihr ein Schießeisen in den Händen, löst Ihr den Schuss mit der R2 Taste aus und mittels des rechten Analog-Sticks wird gezielt. Im großen und ganzen gesehen, bietet der Titel nicht wirklich Abwechslung. Immer wieder das selbe Spiel – Ducken, Zielen, Schießen, Prügeln. In einigen Spielabschnitten gibt es auch diverse Fluchtsequenzen. Hier gibt es zwei unterschiedliche Spielarten. Entweder Ihr verfolgt jemanden oder Ihr selbst seid auf der Flucht. Im ersteren Fall, stellen Euch die Fieslinge immer wieder Hindernissen in den Weg. Hier müsst Ihr dann blitz schnell ausweichen, beziehungsweise darüber springen. Diese Passagen bringen auf jeden Fall Abwechslung ins sonst eher eintönige Spiel.

Grafik / Sound: Grafisch bietet der Titel solide Kost. Recht anständige Texturen und ein ruckelfreier Spielablauf erfreuen den Action-Fan. Eine Filmreife Präsentation gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Story wird von in Spielgrafik gehaltenen Cut-Szenen erzählt. Hier gibt es dramatische Kamera-Schwenks die dann nahtlos wieder ins Spiel über gehen. Die Sprachausgabe ist wahlweise komplett in Deutsch. Wer möchte kann das Geschehen aber auch in Kantonesisch verfolgen. Die Bewegungen von Jet Li wurden hervorragend getroffen. Dank Motion-Capturing sehen die Kämpfe sehr realistisch aus. Auch mit Effekten hat man bei Sony nicht gegeizt. Neben schönen Spiegeleffekten gibt es auch grandiose Explosionen.
Sound-technisch gibt man sich auch keine Blöße. Der Ton erklingt bei Besitzern mit entsprechender Ausstattung, in klarem Dolby ProLogic II aus den Lautsprecherboxen.

Fazit: Rise to Honour ist auf jeden Fall ein Titel der schnellen Action. Gerade wenn Ihr mal etwas für zwischendurch sucht, könnt Ihr bei Sonys’ neuem Titel zugreifen. Es sei jedoch gesagt, dass der Abwechslungsreichtum nicht bis zum Ende gegeben ist und man sich an den Moves (und sind sie noch so cool inszeniert) irgendwann satt sieht. Alles in allem, meine Empfehlung für Action Fans.


Game-Facts:

Pro (+)

- coole Bewegungsabläufe
- klasse Sound
- umfangreich
- nette Story

Kontra (-)

- wenig Abwechslung
- teils zu viele Gegner auf einmal
- wenig Waffen



Wertung PS2-Version:

Genre: Action
Publisher: Sony
Umfang: 10h
Grafik: 79%
Sound: 82%
Spielspaß: 78%
Multiplayer: -
Extras: Sprache - Kantonesisch

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